Doppelspielwochenende in der Hauptstadt
Berlin Ravens – Wesseling Vermins 3:15 / 0:17
Spiel 1 (10410202-1):
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E | |
| Wesseling | 1 | 10 | 0 | 0 | 4 | 15 | 13 | 1 | ||
| Ravens | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 3 | 8 | 1 |
Beide Teams standen bereits am Samstag in der Hauptstadt auf dem Spielfeld. Im Circle der Gäste begann Maia Lagler, die jedoch direkt den ersten Hit hinnehmen musste, als Lillian Piske den Ball sauber ins Spiel brachte. Ein Sacrifice Bunt von Kristee Salas bescherte den Vermins früh den ersten Run der Partie.
Bereits im ersten Inning entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch: Die zweite Batterin der Gäste legte sofort mit einem Triple nach und konnte anschließend durch einen Basehit von Beshears punkten.
Vom Vortag scheinbar unbeeindruckt, bauten die Vermins ihren Vorsprung im zweiten Inning weiter aus. Ein Mix aus präzisen Hits in die Feldlücken sowie geduldigen At-Bats sorgte für insgesamt zehn Runs.
Auf Seiten der Ravens setzten Lillian Piske, Kristee Salas, die beiden Hönickes, Gashi und Büchner zwar immer wieder offensive Akzente, insgesamt gelangen den Berlinerinnen jedoch nur drei Runs. Damit zeichnete sich bereits nach weniger als zwei Stunden die Mercy Rule deutlich ab.
Spiel 2 (10410202-2):
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E | |
| Wesseling | 7 | 4 | 6 | 17 | 13 | 0 | ||||
| Berlin | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6 |
Für die Wesseling Vermins startete Janina Pfeiffer im Circle, während bei den Berlin Ravens Elise Sehzue den Ball übernahm. Die Gäste fanden sich jedoch schnell auf die junge Pitcherin ein und nutzten deren noch ungewohnte Bundesliga-Erfahrung konsequent aus. Bereits im ersten Inning gelangen den Vermins sieben Runs.
Lisa Schwarz erwischte dabei einen perfekten Tag an der Plate und sammelte mit drei Hits aus drei At-Bats direkt einen starken Batting Average von 1.000.
Die Ravens wiederum fanden kaum Mittel gegen die gut eingespielte Defensive der Gäste. Vier Flyouts und fünf Groundouts schickten die Berliner Offensive immer wieder früh zurück auf die Bank. Lediglich Elise Sehzue konnte sich per Walk auf Base arbeiten und verhinderte damit ein nahezu perfektes Spiel der gegnerischen Pitcherin.
Nach weiteren Runs der Gäste im zweiten Inning entschieden sich die Ravens zu einem Pitcherwechsel: Marjan El-Mahmoud feierte ihr Debüt in der Bundesliga. Auf die neue Pitcherin mussten sich die Gäste zunächst sichtbar einstellen. Für einen besonderen Moment sorgte das Schwesterduell, als Malak El-Mahmoud für die Vermins an den Schlag trat und nur durch einen Error der Defensive die erste Base erreichen konnte.
Trotz des deutlichen Spielstands nach nur drei Innings sorgte genau dieser Moment für gute Stimmung bei Fans und Zuschauern. So blieb es am Ende dennoch ein gelungener und unbeschwerter Softballtag im Süden Berlins.
Am Donnerstag stehen die Berlin Ravens erneut auf dem Spielfeld: In Köln werden sie von den Cologne Cardinals empfangen.
Luzie Rabe
Team Ravens


