Wirbelwinde wehen über Heidelberg

Am Samstag ging es für die Mannheim Tornados, mit stark minimiertem Kader und ohne deutsche Stammpitcher nach Heidelberg zu den Hedgehogs. Lieferte man sich in Spiel eins noch einen dreistündigen Kampf, mit am Ende deutlichem Ergebnis für die Tornados, so brachte man Spiel zwei in nur einer Stunde über die Bühne.

Spiel 1:
Im Pitchercircle standen sich im ersten Spiel Vanessa Zühlke (HDH) und Alexandra Miseles (MAT) gegenüber. Miseles, welche eigentlich nach der letzten Saison zurück getreten war, erklärte sich kurzfristig bereit ihrem Team aufgrund von Pitchermangel auszuhelfen. Die Wirbelwinde erwischten einen guten Start gegen Zühlke und konnten gleich im ersten Inning zwei Punkte erzielen. Miseles hingegen konnte die Heidelberger Offensive im ersten Inning kurz halten. Heidelbergs Leadoff erreichte zwar per Walk das erste Base, konnte aber auf den nächsten Schlag durch ein schönes Double Play von Shortstop Mimi Kemmer, Second-Base Nina Wunn und First-Base Jessica Coan gleich zurück ins Dugout geschickt werden.
Im zweiten Spielabschnitt legten die Tornados noch einmal Punkte nach. Drei Runner konnte man zum Zwischenstand von 5-0 über die Platte bringen. Doch nun erwachten auch die Schläger der Hedgehogs. Sechs Hits, ein Walk und zwei Feldspielfehler ließen die Heidelbergerinnen ganze neun Runs scoren, bevor es der Tornados-Defense gelang das dritte aus zu machen. Diese Punkte galt es im dritten Inning aufzuholen. Zühlke schwächelte und ließ die ersten beiden Batter per Walk auf die Bases. Basehits von Kemmer und Coan, sowie ein Sac-Bunt von Sabrina Hemmerich bescherten den Wirbelwinden in diesem Spielabschnitt vier weitere Punkte, bevor die Hedgehogs erneut an den Schlag treten durften. Nachdem sechs Heidelbergerinnen hintereinander die Bases erreichten, wechselten die Tornados ihre Pitcherin. Für Alex Miseles kam nun Nina Wunn in den Circle. Sie erwischte einen guten Start ins Spiel. Der nächste geschlagene Ball wurde gekonnt von jetzt Second-Base Frau Miseles aus der Luft gefangen und anschließend zum dritten aus an Eins geworfen.
Die Tornados nun 12 zu 9 im Rückstand, wollten diese Punkte gleich wieder aufholen. Catcherin Ronja Jung startete mit einem Basehit, welchem Hits von Steff Teismann und Christin Poon folgten. Gepaart mit einigen Wild Pitches, konnten die Wirbelwinde im vierten Spielabschnitt fünf Runs erzielen. Wunn startete das vierte Inning mit einem Strikeout und ließ nach zwei weiteren Aus die Hedgehogs punktlos aus diesem Inning gehen. Zühlke machte kurzen Prozess im fünften Spielabschnitt – 3 schnelle Aus und die Heidelbergerinnen gingen wieder an den Schlag. Lara Panero brachte sich per Hit auf Base und überließ es Pitcherin Vanessa Zühlke sie mit einem Homerun beide nach Hause zu bringen. Doch bei diesen beiden Runs blieb es dann auch für die Hedgehogs im weiteren Spielverlauf. In den Innings fünf und sechs schafften es lediglich zwei Runner auf Base. Die Wirbelwinde hingegen legten noch einen drauf. Durch Hits von Wunn (Double,Hit), Coan (Double), Jung und Poon erzielten sie im Zusammenspiel mit sechs Walks und einem Error satte zehn Punkte in den letzten beiden Spielabschnitten. So nahm ein langes Spiel ein deutliches Ende und ließ die Tornados mit 24-14 als Sieger vom Feld gehen.

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Spiel 2:
Die Geschichte von Spiel zwei ist kurz erzählt. Für die Tornados pitchte US-Neuzugang Jessica Coan, gegen welche die Hedgehogs machtlos waren. Lediglich zwei Battern gelang es auf Base zu kommen. In fünf gespielten Innings warf Coan elf Strikeouts. In der Mannheimer Offensive brach ein regelrechte „Hit-Feuerwerk“ aus. Ein Highlight dabei markierte Kaleo Eldredge, welche im zweiten Spielabschnitt den Ball über den Rightfieldzaun setzte. Nach gerade mal einer Stunde, ging somit auch Spiel 2 an die Tornados, mit 10-0.

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Nina Wunn
Mannheim Tornados

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