Saisonauftakt in Berlin
Berlin Ravens – Ratingen Goosenecks 18:8 / 4:12
Mit einem großen Familienevent im Süden Berlins luden die Berlin Ravens zum Saisonauftakt ein.
Spiel 1 (10410403-1):
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E | |
| Ratingen | 4 | 1 | 0 | 3 | 8 | 4 | 5 | |||
| Berlin | 3 | 2 | 12 | 1 | 18 | 10 | 2 |
Im Circle der Ravens begann die junge Elise Sehzue, die endlich ihr Bundesligadebüt feiern durfte. Bereits bei den Deutschen U16-Meisterschaften hatte sie in den vergangenen Jahren als Pitcherin geglänzt. Nach zwei durchwachsenen Innings, geprägt von Walks und Hits, aber auch wichtigen Strikeouts sowie einem Pick-off, folgte ein drittes Inning, in dem die Berliner Offensive nicht mehr zu stoppen war.
Sechs Hits und insgesamt zwölf Runs später standen die Gäste aus Ratingen bereits deutlich unter Druck. Zwar konnten die Goosenecks noch drei weitere Runs erzielen, doch das reichte nicht mehr aus, um den Rückstand aufzuholen. Schließlich sorgte Ruby Sheehan mit einem perfekt platzierten Bunt dafür, dass der Runner von der dritten Base punktete und damit die Mercy Rule einläutete.
Zu den erfolgreichsten Schlagfrauen des Spiels gehörten Kroll auf Seiten der Goosenecks, die mit einem Homerun immerhin einen RBI verbuchen konnte, sowie Lea Hönicke von den Ravens, die mit einem Batting Average von 1.000 einen perfekten Saisonstart hinlegte.
Spiel 2 (10410403-2):
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | R | H | E | |
| Ratingen | 3 | 0 | 8 | 1 | 0 | 12 | 10 | 1 | ||
| Berlin | 2 | 2 | 0 | 0 | 0 | 4 | 5 | 4 |
Schon beinahe pünktlich nach Zeitplan konnte Spiel zwei beginnen. Im Circle standen nun Lea Hönicke für die Berlin Ravens sowie Lea Timmermann für die Ratingen Goosenecks. Letztere hatte bereits aus Spiel eins 14 Batterinnen in den Armen, weshalb ihre Leistung umso höher einzuschätzen ist, nachdem sie auch die zweite Partie komplett absolvierte.
Zunächst schlichen sich die Runs auf beiden Seiten langsam aufs Scoreboard, und erneut verliefen die ersten beiden Innings ausgeglichen. Im dritten Inning jedoch übernahmen die Ratingerinnen klar die Kontrolle und legten beeindruckende acht Runs nach. Offenbar hatten sie nun deutlich besser in die Partie gefunden, nutzten konsequent die Lücken im Berliner Feld und kamen dabei auf insgesamt acht Hits in diesem Abschnitt.
Daraufhin wechselten die Ravens im Circle zu der anderen Hönicke, die weiteres Scoren der Gäste erfolgreich unterband. Allerdings stockte gleichzeitig auch die Berliner Offensive, sodass eine Aufholjagd ausblieb. Trotz Basehits von Lea Hönicke, Jennifer Michuda und Luna Muche strandeten am Ende drei Läuferinnen auf Base.
Lea Timmermann sah damit an diesem Spieltag weitere 26 Batterinnen an der Plate und darf sich nun bis zur kommenden Begegnung gegen die Wesseling Vermins erholen. Die Ravens hingegen empfangen bereits am folgenden Tag die Gäste aus Wesseling in Berlin.
Verfasser:
Luzie Rabe


