Zwei hungrige Teams wollten den Sieg

Berlin Ravens– Hamburg Knights 6:7 und 6:3

Spiel 1 (10410604-1):

  1 2 3 4 5 6 7 R H E
Hamburg 1 6 0 0 0 0 0 7 8 4
Berlin Ravens 0 0 1 2 1 2 0 6 7 4

Zu Gast in Berlin waren die Hamburg Knights. Bislang noch ohne Sieg, war das Team entsprechend angriffslustig eingestellt. Doch auch die Ravens wussten, dass sie dringend punkten mussten. Während die Knights mit Angelina Piotrowski im Circle starteten, begann bei den Ravens Elise Sehzue.

Nach dem Auswärtsspiel am Donnerstag in Köln kehrten die Ravens erst in den frühen Morgenstunden des Freitags nach Berlin zurück. Zwar konnten die Spielerinnen am schulfreien Tag noch etwas Schlaf nachholen, für einige ging es jedoch wenig später bereits wieder zur Arbeit – die Strapazen des langen Wochenendes steckten dem Team daher noch spürbar in den Knochen.

Pape eröffnete das Batting der Knights mit einem soliden Triple und konnte anschließend durch einen Basehit der nächsten Schlagfrau direkt punkten. Danach schickten jedoch ein grandioses Double Play im Middle Infield sowie ein Strikeout gegen Vierkant die Ravens in ihre erste Offensive. Diese hatte allerdings ebenfalls Startprobleme und konnte zunächst keine Runs erzielen.

Im zweiten Inning machten die Knights ordentlich Druck auf das Berliner Team. Mit fünf Hits und vier Errors wurde den Zuschauern zwar ein abwechslungsreiches Inning geboten, aus Sicht der Berlinerinnen jedoch kein schönes. Erst im dritten Inning fanden die Ravens besser ins Spiel. Michuda, Hönicke R. und Büchner sammelten in den folgenden Innings die ersten drei Runs für Berlin.

Auf beiden Seiten folgten Pitcherwechsel, sodass nun Adrien und Hönicke R. ihre Arme kreisen ließen. Beide ließen keine weiteren Runs mehr zu. Das Punktesammeln der Ravens kam jedoch leider zu spät, sodass sich die Hamburgerinnen schließlich ihren ersten Saisonsieg sichern konnten.

 

Spiel 2 (10410604-2):

  1 2 3 4 5 6 7 R H E
Hamburg 0 0 1 0 0 0 2 3 6 5
Berlin Ravens 1 1 0 3 0 1 X 6 5 3

Das zweite Spiel sollte noch mehr an den Kräften zehren. Nun standen die Ravens deutlich stärker unter Druck, sich einen Sieg zu holen. Im Circle blieb Hönicke R., auf der anderen Seite übernahm nun Kaya Vierkant.

Von Beginn an punkteten die Berlinerinnen Stück für Stück, wirkten deutlich angriffslustiger und suchten konsequent jede Chance. Auch defensiv wurde aufmerksam und stark gespielt: Erneut zauberten die Ravens ein Double Play aufs Feld und hielten die Runner der Knights gut im Schach.

Lediglich im dritten Inning gelang den Knights durch einen Lucky Hit von Garge ein Run. Bis zum Schreckensmoment im sechsten Inning pitchte Hönicke R. dominant gegen die Hamburger Offensive. Leider verletzte sich die Berlinerin dann schwerer, sodass die erzwungene Auswechslung zunächst für Unruhe sorgte.

Im Circle wurde erneut auf Sehzue gewechselt, die die letzten Reserven aus sich herausholte. Die Knights konnten die Situation noch für zwei weitere Runs nutzen, bevor Outs durch Büchner, El-Mahmoud und Piske den Sieg für die Ravens sicherten.

 

Nun folgt ein spielfreies Wochenende für die Teams – allerdings nicht für alle Spielerinnen. Der U19-Länderpokal steht an und zu Pfingsten heißt es in Freising wieder „Play Ball“ für viele Talente. Vom Berliner Bundesliga-Team dabei sind Lea Hönicke, Lillian Piske, Marjan El-Mahmoud und Luna Muche.

Wir wünschen der verletzten Spielerin Sunny alles Gute und hoffen, dass sich die Verletzung als nicht schwerwiegender herausstellt.

 

Luzie Rabe
Ravens

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