Claudia Effenberg als Softball Bundestrainerin zurückgetreten

Pressemitteilung des Deutschen Baseball- und Softball-Verbands e.V.

Mainz. Die Hamburgerin Claudia Effenberg ist nicht mehr Bundestrainerin der deutschen Damen-Softball-Nationalmannschaft. Nach insgesamt acht erfolgreichen Jahren als Nationaltrainerin (von 2004 bis 2006 Juniorinnentrainerin) tritt Sie aus persönlichen Gründen von Ihrem Posten zurück.

Die „Hall of Famerin“ erklärt in Ihrem Rücktrittsschreiben: „Ich bedanke mich beim DBV für die Chance acht Jahre mit den besten Spielerinnen Deutschlands arbeiten zu dürfen. Es war eine reizvolle Aufgabe Talente und erfahrene Spielerinnen in Ihrer Entwicklung zu begleiten und mit Ihnen als Team gemeinsam große Ziele anzustreben und zu erreichen. Als Höhepunkt in meiner Zeit als Nationaltrainerin werde ich immer die Weltmeisterschaft in Gedanken behalten und hoffe, dass sich die Spielerinnen weitere Teilnahmen erarbeiten. Die junge Mannschaft hat großes Potenzial für die Zukunft und ich werde weiterhin mit großem Interesse die Ergebnisse beobachten und die Daumen für große Erfolge drücken. Den Mitarbeitern des DBV danke ich für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen der letzten Jahre.“

Claudia Effenbergs Softballkarriere begann 1994 nachdem sie zuvor schon vier Jahre Baseball gespielt hatte. Mit den ETV Hamburg Knights wurde sie 1995, 2005 und 2008 Deutscher Softball-Meister und nahm als Spielerin an insgesamt fünf Europameisterschaften teil. Von 2004 bis 2006 war sie zudem Headcoach der deutschen Nationalmannschaft der Juniorinnen, die sich 2006 als Vierte zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft qualifizierte. Größter Erfolg mit den Damen war der fünfte Platz bei der Europameisterschaft 2009 in Valencia mit dem historischen ersten Sieg über die Italienerinnen in einem Pflichtspiel.

Der Deutsche Baseball und Softball Verband e.V. bedankt sich bei Claudia Effenberg für die Zusammenarbeit und hofft, dass sie dem Sport weiter verbunden bleibt.

Fotos von der Europameisterschaft 2009 in Valencia/Spanien – © Britta Siaenen

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